Häufige Fragen zu Fabrikplanung, Büroplanung und Gewerbebau
Unternehmen, die wachsen, ihre Produktion verändern, neue Arbeitswelten schaffen oder ihren Standort weiterentwickeln möchten, stehen vor grundlegenden Entscheidungen: Reichen die vorhandenen Flächen noch aus? Sollten wir umbauen, erweitern oder neu bauen? Wie lassen sich Produktion, Logistik, Verwaltung und die Anforderungen der Mitarbeitenden sinnvoll miteinander verbinden?
arc+ verbindet Change Management, strategische Flächenplanung und Architektur. Wir betrachten Prozesse, Arbeitsbeziehungen, Unternehmenskultur und Gebäude als zusammenhängende Aufgabe. Unsere Projekterfahrung umfasst unter anderem den Maschinen- und Anlagenbau, die Holz- und Verpackungsindustrie, Metallverarbeitung und Schmiedetechnik, Medizintechnik, Sanitärtechnik, Baustoffproduktion, Schmierstoffindustrie, Lebensmittelproduktion, industrielle Großküchen, Lager und Logistik sowie moderne Büro- und Verwaltungswelten. (ArcPlus)
Wachstum, Flächen und Standort
Wenn die vorhandenen Flächen nicht mehr ausreichen, muss nicht automatisch sofort gebaut werden. Zunächst sollte geklärt werden, wodurch der Platzmangel entsteht. Ursachen können zusätzliche Maschinen, steigende Lagerbestände, ungünstige Materialflüsse, veränderte Arbeitsweisen oder eine über Jahre gewachsene Gebäudestruktur sein.
arc+ untersucht die bestehenden Prozesse, Arbeitsbeziehungen, Wertströme und Flächennutzungen. Daraus können unterschiedliche Lösungen entstehen: vorhandene Flächen besser organisieren, Abläufe verändern, Gebäude umbauen, den Standort erweitern oder einen Neubau entwickeln.
Die Varianten werden hinsichtlich Funktion, notwendiger Investitionen, Zukunftsfähigkeit und Auswirkungen auf den laufenden Betrieb verglichen. So erhält die Geschäftsführung eine belastbare Grundlage für die weitere Entscheidung. Beim Projekt SHW wurden beispielsweise Logistik, Versand und Verwaltung an einem neuen Standort räumlich und organisatorisch zusammengeführt. (ArcPlus)
Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von den betrieblichen Anforderungen und den Möglichkeiten des vorhandenen Standorts ab. Entscheidend sind unter anderem die Gebäudestruktur, das Grundstück, die Produktions- und Logistikabläufe, der zukünftige Flächenbedarf, die Investitionen und mögliche Einschränkungen während der Bauzeit.
Zunächst sollte geprüft werden, ob sich die vorhandenen Flächen durch eine neue Organisation besser nutzen lassen. Reicht dies nicht aus, können Umbau- oder Erweiterungsvarianten entwickelt werden. Ein Neubau kommt besonders dann infrage, wenn der Bestand keine langfristige Entwicklung mehr ermöglicht oder das Unternehmen seine Abläufe grundlegend neu organisieren möchte.
Beim Projekt Bropack wurde statt einer Erweiterung ein neuer Unternehmenssitz entwickelt. Dadurch konnten Produktion, Verwaltung und Sozialbereiche entsprechend den betrieblichen Abläufen vollständig neu geordnet werden. (ArcPlus)
Der zukünftige Flächenbedarf sollte nicht allein aus den heute vorhandenen Quadratmetern oder pauschalen Kennwerten abgeleitet werden. Entscheidend ist, wie sich Produktion, Personal, Lagerhaltung, Logistik und Arbeitsweisen in den kommenden Jahren entwickeln sollen.
Im Factory-Bereich untersucht arc+ unter anderem Kernprozesse, Engpässe, Wertströme, Intralogistik, Maschinen, Zykluszeiten und Platzanforderungen. Im Office-Bereich betrachten wir Anwesenheiten, Zusammenarbeit, Stauraum sowie den Bedarf an Arbeitsplätzen, Besprechungsräumen, Rückzugsbereichen und Kommunikationsflächen.
Daraus entstehen verschiedene Layout- und Flächenvarianten. Diese werden hinsichtlich Funktion, Investitionsbedarf und Zielerfüllung verglichen. Auf dieser Grundlage kann ein Flächenprogramm entwickelt werden, das zu den tatsächlichen Prozessen des Unternehmens passt und auch zukünftige Veränderungen berücksichtigt. (ArcPlus)
Ein geeignetes Grundstück muss mehr leisten, als nur ausreichend groß zu sein. Wichtig sind unter anderem Grundstücksform, Erschließung, Zufahrtsmöglichkeiten, baurechtliche Rahmenbedingungen, mögliche Gebäudehöhen sowie Flächen für Anlieferung, Technik, Stellplätze und spätere Erweiterungen.
Bei Produktions- und Logistikstandorten sollte frühzeitig untersucht werden, wie Wareneingang, Lager, Produktion, Kommissionierung und Versand angeordnet werden können. Auch die Trennung von Mitarbeitenden-, Besucher-, Liefer- und Schwerverkehr spielt eine wichtige Rolle. Büro- und Verwaltungsbereiche benötigen zusätzlich Tageslicht, Aufenthaltsqualität und eine sinnvolle Verbindung zu den betrieblichen Bereichen.
Deshalb ist es sinnvoll, bereits vor dem Grundstückskauf ein erstes Funktions- und Layoutkonzept zu entwickeln. So lässt sich beurteilen, ob das Grundstück die betrieblichen Anforderungen heute und zukünftig erfüllen kann. (ArcPlus)
Produktion, Fabrik und Logistik
Historisch gewachsene Produktionsstandorte bestehen häufig aus Gebäuden unterschiedlicher Bauzeiten, mehrfach veränderten Maschinenaufstellungen und nachträglich ergänzten Lager- oder Verkehrsflächen. Dadurch entstehen lange Wege, Engpässe und unklare räumliche Zusammenhänge.
Am Anfang einer Neuordnung steht deshalb die Analyse des bestehenden Systems. arc+ untersucht Kernprozesse, Wertströme, Intralogistik, Arbeitsbeziehungen, Engpässe und Anforderungen aus Sicht der Produktion.
Anschließend entwickeln wir unterschiedliche Prozess- und Layoutvarianten. Diese zeigen, welche Bereiche räumlich zusammengehören, welche Wege verkürzt werden können und welche baulichen Veränderungen erforderlich sind. Das Ergebnis kann eine Neuorganisation im Bestand, eine schrittweise Standortentwicklung, eine Erweiterung oder ein Neubau sein.
Ziel ist eine robuste Gesamtstruktur, die aktuelle Probleme löst und zukünftige Veränderungen ermöglicht. (ArcPlus)
Zunächst müssen die tatsächlichen Warenbewegungen betrachtet werden: von der Anlieferung über Lagerung und Produktion bis zur Kommissionierung und zum Versand. Dabei werden Kreuzungen, Rücktransporte, Zwischenlager und unnötige Wege sichtbar.
Auf dieser Grundlage entwickelt arc+ Layoutvarianten, in denen Maschinen, Lagerbereiche, Arbeitsplätze, Verkehrswege und Tore sinnvoll zueinander angeordnet sind. Materialfluss und Gebäude werden dabei gemeinsam geplant. Hallenhöhen, Tragwerk, Brandschutz, technische Versorgung, Zufahrten und Erweiterungsflächen beeinflussen die Organisation ebenso wie die eigentlichen Produktionsprozesse.
Beim SHW Logistik- und Verwaltungszentrum wurde die Gebäudestruktur aus den Waren- und Arbeitsabläufen entwickelt. Kurze Verbindungen zwischen Lager, Versand und Verwaltung unterstützen dort die betriebliche Zusammenarbeit. Beim SCK-Projekt wurden Personen-, Waren-, Lebensmittel- und Abfallströme konsequent voneinander getrennt. (ArcPlus)
Eine Produktionshalle sollte nicht allein für den aktuellen Maschinenbestand geplant werden. Auch mögliche Veränderungen bei Produkten, Anlagen, Produktionsmengen, Logistik und Personal müssen berücksichtigt werden.
arc+ analysiert zunächst Prozesse, Wertströme, Engpässe und Platzanforderungen. Daraus entstehen Produktionslayouts und Rahmenkonzepte für Gebäude und technische Ausstattung. Das gewählte Layout bildet anschließend die Grundlage für Hallenstruktur, Tragwerk, Gebäudetechnik und Verkehrswege.
Für spätere Veränderungen sind klare Funktionsbereiche, flexible technische Systeme und sinnvoll angeordnete Erweiterungsflächen wichtig. Auch Zufahrten, Stellplätze oder technische Anlagen dürfen eine spätere Entwicklung nicht blockieren.
Beim Produktionsgebäude von Braun Beton wurden Anlieferung, Materialvorhaltung und Herstellungsabläufe eng aufeinander abgestimmt. Bei WEINMANN wurde eine bestehende Produktion durch einen Holz-Hybridbau erweitert und mit einer neuen Energieversorgung verbunden. (ArcPlus)
Ein Umbau oder eine Erweiterung im laufenden Betrieb ist grundsätzlich möglich. Ob die Produktion vollständig weiterlaufen kann, hängt jedoch von den geplanten Eingriffen und den betrieblichen Rahmenbedingungen ab.
Bauabschnitte, provisorische Verkehrswege, temporäre Produktionsbereiche und technische Umschlüsse müssen frühzeitig geplant werden. Stillstandszeiten, Wartungsfenster und betriebliche Spitzenzeiten sollten in den Terminplan einbezogen werden. Ebenso wichtig sind Arbeitssicherheit, Brandschutz sowie die Trennung von Baustellen-, Mitarbeitenden- und Werksverkehr.
arc+ entwickelt strategische Projektterminpläne sowie Vergabe- und Umsetzungsstrategien. Während der Bauausführung werden die beteiligten Gewerke koordiniert und Termine, Kosten und Qualitäten kontrolliert.
Ziel ist nicht, Einschränkungen unrealistisch auszuschließen, sondern sie frühzeitig zu erkennen und auf ein betrieblich vertretbares Maß zu reduzieren. (ArcPlus)
Büroplanung und moderne Arbeitswelten
Eine neue Arbeitswelt sollte nicht mit Möbeln, Farben oder Oberflächen beginnen. Zunächst muss geklärt werden, wie heute gearbeitet wird und wie die Zusammenarbeit zukünftig aussehen soll.
Gemeinsam mit dem Unternehmen entwickelt arc+ eine Vision und klare Leitplanken. Danach untersuchen wir Kernprozesse, Kommunikationsbeziehungen, Arbeitsweisen und Anforderungen der einzelnen Teams. Dabei betrachten wir konzentriertes Arbeiten, Zusammenarbeit, Besprechungen, informellen Austausch, mobile Arbeit und den tatsächlichen Flächenbedarf.
Aus diesen Erkenntnissen entstehen Raum- und Arbeitsplatzkonzepte, die zur Organisation und Unternehmenskultur passen. Erst anschließend werden Arbeitsplätze, Besprechungsräume, Rückzugsbereiche, Materialien, Akustik, Beleuchtung und technische Ausstattung konkret geplant.
Beim HOMAG Office Holzbronn wurde eine zuvor provisorisch genutzte Bürofläche technisch und gestalterisch neu organisiert und an heutige Anforderungen angepasst. (ArcPlus)
Der Flächenbedarf eines Büros lässt sich nicht allein anhand der Anzahl der Mitarbeitenden bestimmen. Entscheidend ist, wie häufig sie tatsächlich vor Ort sind, welche Tätigkeiten sie ausüben und welche Räume für Zusammenarbeit, Besprechungen, konzentriertes Arbeiten und informellen Austausch benötigt werden.
arc+ untersucht Anwesenheiten, Teambeziehungen und den Bedarf an unterschiedlichen Arbeitsplatztypen. Neben Schreibtischen werden beispielsweise Rückzugsräume, Telefon- und Videobereiche, Besprechungsräume, Projektflächen, Stauraum und gemeinschaftliche Zonen berücksichtigt.
Beim HOMAG Office Holzbronn wurde die Anzahl der gleichzeitig vorgesehenen Arbeitsplätze auf 70 Prozent reduziert. Dadurch entstand zusätzlicher Raum für Besprechungen, Rückzug und Zusammenarbeit. Dieses Verhältnis ist jedoch keine allgemeine Vorgabe. Der passende Flächenbedarf muss für jedes Unternehmen individuell aus seinen Arbeitsweisen und Zielen ermittelt werden. (ArcPlus)
Desksharing kann sinnvoll sein, wenn Arbeitsplätze aufgrund von Homeoffice, Teilzeit, Außenterminen oder Besprechungen regelmäßig nicht besetzt sind. Es sollte jedoch nicht ausschließlich als Maßnahme zur Flächenreduzierung verstanden werden.
Damit Desksharing funktioniert, benötigen Mitarbeitende eine Auswahl unterschiedlicher Arbeitsorte. Dazu gehören Arbeitsplätze für konzentrierte Tätigkeiten, Teamzonen, Besprechungsräume, Telefon- und Videobereiche, Projektflächen und informelle Treffpunkte. Wichtig sind außerdem persönliche Aufbewahrungsmöglichkeiten, geeignete Technik und verständliche Regeln für Buchung und Nutzung.
Vor der Einführung sollten Anwesenheiten, Tätigkeiten und Bedürfnisse der Teams untersucht werden. Beim HOMAG Office Holzbronn wurden die flexibel nutzbaren Arbeitsplätze deshalb durch zusätzliche Rückzugs-, Besprechungs- und Kollaborationsbereiche ergänzt. Das Farb- und Materialkonzept entstand gemeinsam mit Mitarbeitenden in einem Nutzerworkshop. (ArcPlus)
Eine gute Arbeitswelt kann die Arbeitgeberattraktivität unterstützen. Sie zeigt, wie ein Unternehmen Zusammenarbeit, Wertschätzung und moderne Arbeitsweisen versteht. Entscheidend ist jedoch nicht allein die Gestaltung. Die Räume müssen die tatsächlichen Tätigkeiten der Mitarbeitenden unterstützen.
Kommunikationsbereiche fördern den Austausch, während Rückzugsräume konzentriertes Arbeiten ermöglichen. Flexible Team- und Projektflächen können an wechselnde Aufgaben angepasst werden. Tageslicht, Akustik, Raumklima, Materialien und Aufenthaltsbereiche beeinflussen das tägliche Wohlbefinden.
Beim Neubau für HF Mixing war es ein wesentliches Ziel, eine attraktive Arbeitswelt zu schaffen, die Mitarbeitende bindet und neue Talente im ländlichen Umfeld anspricht. Flexible Raumstrukturen ermöglichen dort auch spätere Anpassungen.
Da neue Räume allein keine organisatorische Veränderung bewirken, verbindet arc+ die räumliche Planung mit der Betrachtung von Arbeitsbeziehungen und Unternehmenskultur. (ArcPlus)
Mitarbeitende, Zusammenarbeit und Veränderung
Skepsis gegenüber neuen Arbeitswelten, Desksharing oder veränderten Produktionsstrukturen ist grundsätzlich normal. Widerstände entstehen häufig, wenn Ziele, Nutzen und Auswirkungen nicht ausreichend erklärt werden.
arc+ entwickelt deshalb zunächst gemeinsam mit der Unternehmensleitung eine Vision und verbindliche Leitplanken. Anschließend können Mitarbeitende und Führungskräfte durch Befragungen, Workshops und Nutzerinterviews eingebunden werden. So werden Anforderungen, Arbeitsbeziehungen, Engpässe und Spannungsfelder sichtbar.
Auf dieser Grundlage entstehen passende Kommunikations-, Beteiligungs- und Trainingsformate. Führungskräfte werden auf ihre Rolle vorbereitet, während Mitarbeitende die notwendigen Informationen und Fähigkeiten für die neue Arbeitsweise erhalten.
Beteiligung bedeutet dabei nicht, jede Entscheidung zur Abstimmung zu stellen. Wichtig sind ein transparenter Rahmen, klare Verantwortlichkeiten und nachvollziehbare Rückmeldungen. arc+ begleitet den Veränderungsprozess bei Bedarf auch über den Einzug oder die Einführung hinaus. (ArcPlus)
Branchen und Projekterfahrung
arc+ hat Projekte für Unternehmen aus unterschiedlichen Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsbranchen geplant und umgesetzt. Dazu zählen unter anderem Maschinen- und Anlagenbau, Holzverarbeitung und Holzbausystemtechnik, Verpackungsindustrie, Metallverarbeitung und Schmiedetechnik, Medizintechnik, Sanitärtechnik und Forschung, Beton- und Baustoffproduktion sowie Schmierstoffindustrie.
Weitere Erfahrungen bestehen in den Bereichen Lebensmittelproduktion, Airline-Catering, industrielle Großküchen, temperaturgeführte Lagerung, Logistik und Verwaltung. Auch moderne Büro- und Arbeitswelten für Industrie- und Handelsunternehmen gehören zum Portfolio.
Beispiele sind Projekte für HOMAG, WEINMANN, Bropack, SHW, MED-EL, Hansgrohe, Braun Beton, Oest, SCK Berlin, HF Mixing und Häfele.
Dabei wird kein fertiges Gebäudekonzept auf eine Branche übertragen. Die Planung beginnt mit den konkreten Prozessen, technischen Anforderungen, Sicherheitsbedingungen und Entwicklungszielen des jeweiligen Unternehmens. (ArcPlus)
Planung und Umsetzung
arc+ sollte möglichst früh eingebunden werden – idealerweise bevor Grundstück, Gebäudefläche, Produktionslayout, Raumprogramm oder Budget endgültig festgelegt sind.
Viele grundlegende Entscheidungen beeinflussen sich gegenseitig. Ein vermeintlich geeignetes Grundstück kann sich beispielsweise als ungünstig für die Logistik erweisen. Eine bereits festgelegte Hallengeometrie kann notwendige Produktionsabläufe erschweren. Ein zu früh definiertes Raumprogramm kann Veränderungen bei Organisation oder Arbeitsweise unzureichend berücksichtigen.
In der frühen Projektphase lassen sich Prozesse, Flächenbedarf und unterschiedliche Lösungswege mit vergleichsweise geringem Aufwand untersuchen. Dadurch können Optimierung, Umbau, Erweiterung und Neubau miteinander verglichen werden, bevor langfristige Investitionsentscheidungen getroffen werden.
arc+ beginnt deshalb mit Vision, Strategie und Analyse und übersetzt die Ergebnisse anschließend in Layout, Raumkonzept und Architektur. (ArcPlus)
Ein Projekt beginnt mit der Klärung der Ziele, Anforderungen und Rahmenbedingungen. Gemeinsam werden Vision und Leitplanken entwickelt. Danach analysiert arc+ je nach Aufgabe unter anderem Arbeitsweisen, Kernprozesse, Wertströme, Intralogistik, Flächenbedarf und bestehende Gebäudestrukturen.
Auf dieser Grundlage entstehen unterschiedliche Layout-, Raum- oder Gebäudevarianten. Diese werden funktional, gestalterisch und wirtschaftlich bewertet. Nach der Entscheidung wird die Planung vertieft und mit den beteiligten Fachdisziplinen abgestimmt.
In der Umsetzungsphase kann arc+ die Ausführungsplanung, Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung übernehmen. Dazu gehören detaillierte Planungen, Leistungsbeschreibungen, Preisverhandlungen, Terminplanung, Koordination der Gewerke, Qualitätskontrolle sowie Kosten- und Rechnungsprüfung.
Der genaue Ablauf wird jeweils an Projektgröße, Aufgabenstellung und gewünschten Leistungsumfang angepasst. (ArcPlus)
B
Eine allgemeingültige Dauer gibt es nicht. Der Zeitbedarf hängt unter anderem von Projektgröße, Bestandssituation, Genehmigungsanforderungen, Planungsumfang, Entscheidungswegen, Fachplanungen und Vergabestrategie ab.
Eine Bürofläche im Bestand kann deutlich schneller umgesetzt werden als ein neuer Produktions- oder Logistikstandort. Bei einem Industriebau müssen zusätzlich Maschinen, technische Anlagen, Brandschutz, Logistik und möglicherweise der laufende Betrieb berücksichtigt werden.
arc+ erstellt deshalb strategische Projektterminpläne, in denen Planung, Entscheidungen, Genehmigung, Ausschreibung, Vergabe und Bauausführung aufeinander abgestimmt werden. Wichtig ist, notwendige Entscheidungen und Fachplanungen frühzeitig zu erkennen.
Das SCK Airline-Catering- und Logistikzentrum wurde unter außergewöhnlichem Termindruck innerhalb von 13 Monaten realisiert. Diese Projektdauer ist jedoch ein spezielles Beispiel und kein allgemein übertragbarer Standard. (ArcPlus)
Welche Genehmigungen und Nachweise erforderlich sind, hängt vom Standort, der bestehenden Nutzung, der geplanten zukünftigen Nutzung und dem Umfang der baulichen Veränderungen ab.
Ein Neubau benötigt in der Regel eine baurechtliche Genehmigung. Auch Umbauten können genehmigungspflichtig sein, besonders wenn Nutzung, Tragwerk, Brandschutz, Rettungswege oder das äußere Erscheinungsbild verändert werden.
Bei einer Nutzungsänderung muss geprüft werden, ob die neue Nutzung am Standort zulässig ist. Zusätzlich können Anforderungen an Brandschutz, Stellplätze, Barrierefreiheit, Arbeitsstätten, Schallschutz oder technische Ausstattung entstehen. Bei besonderen Betrieben kommen weitere Vorschriften hinzu, beispielsweise zu Hygiene, Luftsicherheit oder Zoll.
arc+ integriert die erforderlichen Fachdisziplinen und stimmt das Planungskonzept auf die genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen ab. Die konkreten Unterlagen werden projektbezogen festgelegt. (ArcPlus)
Ja. Bei Industrie-, Gewerbe- und Büroprojekten müssen zahlreiche Fachbereiche eng zusammenarbeiten. Produktionslayout, Architektur, Innenarchitektur, Tragwerk, technische Gebäudeausrüstung, Brandschutz und weitere Planungen beeinflussen sich gegenseitig.
arc+ stellt interdisziplinäre Planungsteams zusammen und führt die beteiligten Disziplinen zusammen. Im Factory-Bereich werden Prozessplanung, Gebäude, technische Ausstattung und Materialfluss integriert betrachtet. Im Office-Bereich verbindet arc+ Flächenplanung, Innenarchitektur und Change Management.
Auf der Website beschreibt arc+ unter anderem die Detailplanung von Architektur, technischer Gebäudeausrüstung und Fabrikplanung aus einer Hand sowie das Onboarding von Planungsteams unter Führung von arc+.
Der konkrete Umfang der zentralen Koordination wird für jedes Projekt vereinbart. Er kann von der strategischen Planung bis zur Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung reichen. (ArcPlus)
Kosten und Wirtschaftlichkeit
Die Planungskosten hängen von Größe, Komplexität und Leistungsumfang des Projekts ab. Eine erste Standort- oder Flächenuntersuchung hat einen anderen Aufwand als die vollständige Planung und Bauleitung eines Produktionsgebäudes. Auch Bestandssituation, vorhandene Unterlagen, technische Anforderungen und Anzahl der beteiligten Fachdisziplinen beeinflussen die Kosten.
Deshalb werden zunächst Aufgaben, Ziele und benötigte Leistungen festgelegt. arc+ entwickelt unterschiedliche Varianten, ermittelt die notwendigen baulichen und organisatorischen Veränderungen und stellt die jeweiligen Investitionen der Zielerfüllung gegenüber. Anschließend kann ein Projektbudget vereinbart werden.
Wirtschaftlichkeit umfasst nicht nur die Baukosten. Auch Flächeneffizienz, Energieversorgung, Wartung, Flexibilität und spätere Anpassungen sollten berücksichtigt werden. Bei WEINMANN wurden beispielsweise Photovoltaik und Wärmepumpentechnik in die Standortentwicklung integriert; bei Braun Beton wurden Produktionsabläufe und Ressourceneinsatz gemeinsam optimiert. (ArcPlus)
Ob Produktionshalle, Fabrikerweiterung, Logistikzentrum, neuer Unternehmensstandort, Verwaltungsgebäude oder moderne Arbeitswelt: Am Anfang stehen Ihre Ziele, Prozesse und zukünftigen Anforderungen.
In einem ersten Gespräch betrachten wir gemeinsam Ihre Ausgangssituation und klären, welche nächsten Schritte sinnvoll sind – von der Analyse und strategischen Flächenplanung über Change Management und Architektur bis zur baulichen Umsetzung.
